Aktuelles

Februar 2006
In den Haushaltsreden des Weingartener Gemeinderates ist mehrfach die Rede  vom Lärmschutzwall entlang der Autobahn. Offenbar hat die Gemeindeverwaltung Weingartens dabei lernen müssen, dass auf Grund der Ausweisung eines FFH-Schutzgebietes (siehe Umwelt in der Waldbrücke) die Zuständigkeit für die Genehmigung eines solchen Baus beim Umweltamt des Landratsamtes liegt - das natürlich "vertiefende Untersuchungen" fordert. Man rechnet mit der Genehmigung in der zweiten Jahreshälfte 2006 und dem Baubeginn Anfang 2007. Wir werden das Thema weiter im Auge behalten.
Juli 2005
An der Ecke Sperberweg/Bussardweg soll durch einen Investor ein Mehrfamilienhaus errichtet werden, bestehend aus drei Wohneinheiten (Reihenhäuser) mit jeweils 2,5 Geschossen. Die zugehörigen Garagenausfahrten sollen in den Sperberweg münden.

In einem Brief an den Gemeinderat argumentiert der Bürgerverein, dass

  • Die Verkehrssituation im Sperberweg vollends unübersichtlich und noch gefährlicher würde - bereits jetzt muss nahezu jedes Fahrzeug im Sperberweg auf den Gehsteig ausweichen.
  • Die angeblich nachgewiesenen Stellplätze nicht ausreichen, sondern sich die schon dramatische Parksituation im Sperberweg dramatisch verschlechtern würde.
  • Ein so großes Gebäude an dieser Stelle zu einer extremen Verdichtung der Bebauung führen würde (Überschreitung der Geschossflächenzahl)
Nach einigen Diskussionen zieht der Investor seinen Bauantrag zurück. Dem Vernehmen nach soll dieses Gebäude jetzt in den Falkenweg - die Verkehrssituation ist dort deutlich entspannter.
Oktober 2004 Es stellt sich heraus, dass das unten erwähnte Lärmschutzgutachten nicht den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Für die Lärmschutzberechnung wurde nämlich angenommen, dass der Wald zwischen Autobahn und Waldbrücke zu jeder Zeit seine Lärmschutzwirkung wahrnimmt. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Lärmschutzgutachten besagen aber eindeutig, dass dies nicht statthaft ist - vielmher kann die Schutzwirkung des Waldes nicht generell mit einberechnet werden. Das Thema wird weiter verfolgt.
September 2004 Das Lärmschutzgutachten, welches der Gemeinderat zur Frage eines Lärmschutzwalls für die Waldbrücke in Auftrag gegeben hat, kommt zu dem Schluss, dass sich durch einen solchen Wall die Lärmbelästigung nur für wenige Häuser der Waldbrücke messbar verändern würde. Der Vorstand des Bürgervereins Waldbrücke zweifelt dies öffentlich an.
27.Juli 2004 Der Bürgerverein führte ein Gespräch mit dem Vorsitzenden der Fußballvereinigung Weingarten. Hintergrund ist, dass im Vereinsheim der FVgg möglicherweise die desolate Kegelbahn durch ein Internet-Cafe ersetzt werden kann, das vom Bürgerverein betrieben wird. Nach Diskussion im Vorstand der FVgg Weingarten beschließt dieser, die Thematik nicht weiter zu verfolgen, Gründe werden nicht mitgeteilt.
5.Juli 2004 Bürgermeister Scholz verkündet dem Gemeinderat das Aus für die B3-Umgehung Weingarten.
1.Juli 2004 Der Deutsche Bundestag beschließt das Änderungsgesetz zum Fernstraßenausbaugesetz. Im zugehörigen Bundesverkehrswegeplan, der bis 2015 gilt, ist eine B3-Umgehung Weingarten nicht einmal mehr enthalten. Diese Entscheidung ist für die Waldbrücke sehr bedeutsam, denn nach den aktuellen Planungen sollte sie durch eine Art Wall vom Kernort Weingarten getrennt werden.
6.Januar 2004 Die Vorsitzende des Bürgervereins fährt mit einer Delegation aus zwei Mitgliedern zu einem Besuch ins Bundesverkehrsministerium nach Bonn. In diesem außerordentlich fruchtbaren Gespräch gelingt es, die weiteren Entwicklungen im Bereich der B3 und der nicht mehr geplanten B3-Umgehung zu klären.
29.Dezember 2003 Die Vorsitzende des Bürgervereins erhebt Einwendungen gegen den Haushaltsplan der Gemeinde Weingarten, weil in der mittelfristigen Finanzplanung der Gemeinde keine Mittel für den Lärmschutzwall ausgewiesen sind.
26.September 2003 Der Bürgerverein Waldbrücke informiert die Bewohner der Waldbrücke durch ein Flugblatt über die neue Sachlage in Bezug auf den Lärmschutzwall und startet eine Umfrageaktion wegen der zeitweise auftretenden Geruchsbelästigung.

Nachdem uns jahrelang ein Lärmschutzwall entlang der Autobahn mit dem Hinweis verweigert worden ist, er würde "zwischen 2,4 und 7 Millonen Euro kosten", zeigt Beharrlichkeit endlich Erfolg. Zwei Fachfirmen haben jetzt der Gemeinde Angebote unterbreitet - danach soll ein Lärmschutzwall in der Länge von ca. 1 km und der Höhe von ca. 9 m "nur" 65.000 bzw. 95.000 Euro kosten, also nur ein Fünzigstel der ursprünglich behaupteten Summe. Hinzu kommen noch etwa 100.000 Euro, die für die Pflege des Walls an die Betreiber der Autobahn zu zahlen sind. Derzeit ist bereits ein (vorgeschriebenes) Lärmschutzgutachten in Auftrag gegeben, mit dem nachgewiesen werden soll, dass sich tatsächlich eine Reduzierung des Lärms um mindestens 3 dB(A) ergeben würden. Danach wird dann der Gemeinderat hoffentlich entscheiden, den Wall auch zu bauen.

24.Juli 2003 Der Bürgerverein Waldbrücke führt die zweite Vorlesestunde im Übergangswohnheim für Aussiedler durch, bei reger Beteiligung von Jugendlichen und Erwachsenen.

Bei dieser Gelegenheit wird den Spätaussiedlern eine zweisprachige deutsch-russische Broschüre überreicht, in welcher der Bürgerverein ein paat Tipps zum Leben in Waldbrücke gibt und sich selbst vorstellt.

Dazu gibt es eine Presseerklärung

21.Juli 2003 Der Bürgerverein Waldbrücke richtet ein Schreiben an den Bürgermeister und die Gemeinderäte von Weingarten. In diesem wird darauf hingewiesen, dass immer mehr auswärtige Baggerseebesucher in der Waldbrücke parken und dann zu Fuß durch den Wald zu Baggersee ziehen. Für die Verkehrs- und Parksituation in der Waldbrücke ist dies katastrophal.
17.Juli 2003 Der Bürgerverein Waldbrücke führt die erste Vorlesestunde im Übergangswohnheim für Aussiedler durch, bei reger Beteiligung von Jugendlichen und Erwachsenen (siehe Presseerklärung vom 24.Juli)
2.Juli 2003

Der Bürgerverein Waldbrücke ist jetzt eingetragener gemeinnütziger Verein. Das bedeutet, dass für Spenden zur Durchführung der gemeinnützigen Vereinszwecke Spendenquittungen ausgestellt werden dürfen und diese Spenden steuerlich absetzbar sind.

3.Juni 2003 Mitgliederversammlung des Bürgervereins Waldbrücke.

Wir treffen uns um 20:00 in der Pizzeria im Clubhaus der FVgg Weingarten. Eine Vorlage zum Tagesordnungspunkt Satzungsänderung ging allen Mitgliedern am 1.Juni 2003 zu.

1.Mai 2003 Der Bürgerverein Waldbrücke richtet ein Schreiben an die Gemeinderäte von Weingarten. In diesem wird darauf hingewiesen, dass wir wieder einmal nicht über Maßnahmen informiert worden sind, die unsere Lebensqualität betreffen: Baumfällarbeiten werden einfach angesetzt, den erhöhten Lärmpegel haben wir zu tragen.

Die Gemeinderäte werden über �47a Bundesimmissionsschutzgesetz informiert, der die Erstellung eines Lärmminderungsplans für Waldbrücke vorsieht. Der Bürgerverein teilt den Gemeinderäten mit, dass er auf der Einhaltung dieses Bundesgesetzes besteht. Er fordert außerdem Informationen zum Stand der Realisierung des seit 20 Jahren versprochenen Lärmschutzwalls.

23.April 2003 Der Bürgerverein Waldbrücke informiert die Bewohner der Waldbrücke mit einem Flugblatt über die zu erwartenden erhöhten Lärmbelästigungen durch die Autobahn A5 auf Grund der von der Gemeinde Weingarten vorgenommenen Baumfällarbeiten.
23.April 2003 Der Bürgerverein Waldbrücke richtet ein Schreiben an den Abwasserverband am Walzbach und fordert diesen unter Berufung auf die TA Luft und das Bundesimmissionsschutzgesetz auf, die wiederholten Geruchsbelästigungen durch die Kläranlage abzustellen.
9.April 2003 Der Bürgerverein Waldbrücke informiert die hauptsächlich vom Gestank der Kläranlage betroffenen Anwohner mit einem Flugblatt über die Regelungen des Bundesimmissionsschutzgesetzes.
20.März 2003 Informationsveranstaltung der Gemeinde Weingarten zur Unterbringung von Spätaussiedlern in der Waldbrücke.
Pizzeria im Clubhaus des FV Weingarten, 20:00
18.März 2003 Gründungsversammlung des Bürgervereins Waldbrücke